The Flying Classroom

Wir arbeiten mit handlungsorientierten Schulungselementen, wodurch unsere Veranstaltung zu einer interessanten, praxisnahen und nachhaltigen Maßnahme wird. 

Die Schwerpunkte unserer Trainings:

  • Sicherheits- und Fehlerkultur
  • Kommunikationsverhalten
  • Situative Aufmerksamkeit
  • Führungs- und Teamverhalten
  • Konfliktmanagement
  • Wahrnehmung und Interpretation
  • Entscheidungsfindung
  • Stressmanagement
  • Interkulturelle Kompetenz (IKK)
  • Standard Operation Procedures (SOPs)
  • Checklisten
  • Notfallpläne
  • Training am Patientensimulator
  • Training im Cockpit-Simulator 

     

    Gerne begleiten wir Sie auch über längere Zeit in Form einer Supervision, evaluieren Ihre beruflichen Herausforderungen und erarbeiten mit Ihnen Lösungen.

 

 

Beispiel Crew Resource Management: 

Flug US Airways 1549 

musste am 15. Januar 2009 wenige Minuten nach dem Start aufgrund des Ausfalls beider Triebwerke auf dem Hudson River eine  Notwasserung durchführen. Alle 150 Passagiere und die fünf Besatzungsmitglieder überlebten. 

Die Notwasserung gilt als Meisterleistung, weil Captain Sullenberger und seine Crew in  extrem kurzer Zeit mehrere schwierige Entscheidungen zu treffen und eine höchst ungewöhnliche Landung durchzuführen hatten. Beides Aktionen außerhalb des üblichen Piloten- und auch Fluglotsentrainings.

Was hat diese Meisterleistung nun möglich gemacht?

Neben technischer Fertigkeiten müssen auch die nicht-technischen Fähigkeiten ausgeprägt sein, um gerade im Team erfolgreich Ziele zu erreichen. 

Schauen wir uns doch einmal an, was die Crew des Fluges US1549 zu einem guten und erfolgreichen Team machte: 

→ Kooperationsverhalten: Die Crew und die Fluglotsen arbeiteten Hand in Hand und wurden über jeden einzelnen Schritt unterrichtet. Lösungvorschläge wurden unterbreitet und analysiert.

→ Kommunikationsverhalten: Es gab klare und verständliche Absprachen. Jeder Beteiligte war "im Loop" und somit ständig darüber im Bilde, welcher Plan verfolgt wird.

→ Situative Aufmerksamkeit: Die Crew war mit ihren Gedanken bei dem Ereignis - der Herausforderung. Die gesamte Aufmerksamkeit richtete sich auf das akute Problem. Ablenkung durch Unwichtiges wurde minimiert.

→ Führungsverhalten: Während der ganzen Zeit des Fluges wurde die "Chain-of-Command" eingehalten. Etablierte Führungsstrukturen wurden nicht unter Anspannung aufgelöst.

→ Entscheidungsfindung: Probleme wurden analysiert, ausgewertet und bewältigt. Persönliche Kompetenzen klar erkannt und gewinnbringend genutzt. Eine "Verantwortungsdiffusion" blieb aus.

→ Krisenmanagement: Durch einen "kühlen Kopf" aller Beteiligten kam es zu keinen stressbedingten Komplikationen. Besonnenheit und Souveränität trugen dazu bei, Konflikte oder eine Verschärfung der Probleme in dieser Extremsituation zu vermeiden.

Alle oben aufgeführten Erfolgsfaktoren sind Schwerpunkte unserer Schulungen. Wir werden Ihnen natürlich nicht zeigen, wie Sie eine Notwasserung durchführen können. Wir können Ihnen und Ihren Kollegen jedoch helfen, in kritischen Situationen effizienter, sicherer und selbstbewusster zu arbeiten.

 

Beispiel Interkulturelle Kompetenz:

Während die Deutschen sich die Hände schütteln, berühren sich die Mongolen an den Nasenspitzen; die Japaner fassen sich nicht an, sondern verbeugen sich. Die Niederländer begrüßen sich mit drei Küsschen auf die Wangen, während sich die Hawaiianer anschweigen und regungslos gegenüberstehen.

Sind derartige Handlungsweisen nicht bekannt, bauen sich bereits beim Kennenlernen unnötige Barrieren auf.

Ein Kopfschütteln (rechts/links) bedeutet in vielen Kulturen Zustimmung, in Deutschland jedoch Ablehnung. Wenn nun eine solche nonverbale Kommunikation beispielsweise im Cockpit eines Flugzeuges oder im Operationssaal stattfindet, so entsteht zumindest eine kritische Situation, die durch interkulturelle Kenntnisse zu vermeiden wäre. Es gibt unzählige Beispiele aus der Arbeitswelt, wo Fehler durch kulturelle Unterschiede entstanden sind.

Sicherlich haben Sie schon Ihre eigenen Erfahrungen auf dem Gebiet der interkulturellen Kommunikation gemacht. Ob im Urlaub oder am Arbeitsplatz. Vielleicht haben Sie schon Situationen erlebt, in denen Sie in verwunderte, enttäuschte oder verärgerte Gesichter geschaut haben, obwohl Ihre Absichten gut waren?

Wenn es Ihr Anliegen ist, dass Ihr Handeln von Verständnis, Toleranz, Respekt und einer hohen gemeinsamen Sicherheitskultur geprägt ist, anstatt von Misstrauen, Ablehnung und Risiken - dann empfehlen wir Ihnen unser Seminar. 

Auszüge aus Wikipedia "Interkulturelle Kommunikation"

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